Dr.med.Arno Seiss

Ich bin am 6. Juli 1956 in Salzburg geboren - in St.Johann/Pg aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe 1974 maturiert, anschließend in Graz Medizin studiert , 1981 promoviert und bin seither im Krankenhaus Schwarzach/Pg als Spitalsarzt tätig.

Seit 1985 bin ich mit Dr. Andrea Seiss verheiratet und wir haben zwei mittlerweile erwachsene Söhne.

Meine Ausbildung zum Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin habe ich 1989 abgeschlossen und mich gemeinsam mit anderen gleichgesinnten Kollegen für die Errichtung eines erd- und luftgebundenen Notarztsystems im Zentralpongau engagiert, das schließlich am 1.Jänner 1990  in Betrieb ging. Als leitender Notarzt des Stützpunktes Schwarzach/Pg von 1991 - 1997 habe ich mich vorwiegend um die Fortbildung aktiver Notärzte in engem Kontakt mit den niedergelassenen Kollegen bemüht und das Notarztsystem im Krankenhaus Schwarzach  weiter etabliert. Meine aktive Zeit als Notarzt ging 2002 zu Ende.

Neben der Routinearbeit als Anästhesist vorwiegend im Operationssaal bin ich als 1. Oberarzt im OP für die Ausbildung junger Anästhesisten zuständig und unterrichte nebenbei auch an der Krankenpflegeschule in Schwarzach.

 

Das eher rezeptive Empfinden und Reagieren  als Arzt gleiche ich mit meinen musischen und kreativen Fähigkeiten aus - der Malerei und der Musik.

Von meinem Vater, Gustav Seiss 1919 - 2002, habe ich das Talent und den Zugang zu kreativem Schaffen geerbt und von meiner Mutter ,Edith Seiss 1924 - 2016, den Zugang zur Musik.

 

Mein Vater, ehemaliger Kunsterzieher und Direktor des Musischen Gymnasiums in Salzburg, hat mich schon als Kind gefördert und so meine malerischen Ambitionen unterstützt. Etliche Malkurse bei namhaften Künstlern, Wolf Wiesinger, Günter Reil, Krayem, Helmut Seiss und in der Malakademie Bad Reichenhal bei Gerhard Almbauer, haben mich mittlerweile zu einem begeisterten Acrylmaler gemacht.

 

Durch das Lernen verschiedener Instrumente (Blockflöte, Akkordeon und Gitarre) wurde auch meine musikalische Seite gefördert. Als Jugendlicher spielte ich in einer Jugendband und nach längerer Pause habe ich mittlerweile wieder zur Gitarre zurückgefunden. Ich musiziere mit vier Freunden und lasse dabei die Musik unserer Jugend wieder erklingen.

 

Die dritte Leidenschaft ist die Astronomie. Ebenso in der Kindheit induziert, habe ich die Liebe zum Sternenhimmel seit 1999 wieder aktiv intensiviert, mir 2006 eine kleine Gartensternwarte errichtet und betreibe regelmäßig Astrofotografie. Über diese Ebene finde ich den naturwissenschaftlichen Zugang zum Kosmos und damit zu einem Weltbild weit über unsere menschlichen Grenzen hinaus. Dies führt mich auch zu einer tiefen Demut vor dem Sein, gepaart mit der  Grundeinstellung von Toleranz. Viele menschliche Probleme werden klein durch das Staunen über den bestirnten Himmel mit seinen großen Geheimnissen.